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Kaution: Was ist das?
Kaution
Wenn Sie in eine neue Wohnung umziehen, müssen Sie eine Kaution bei Ihrem Vermieter hinterlegen. Diese kann bis zu zwei Monatsmieten, selten mehr, betragen. Mit dieser Geldsumme sichert sich Ihr Vermieter für den Fall ab, dass Nebenkostenabrechnungen unbezahlt bleiben, vereinbarte Schönheitsreparaturen nicht durchgeführt werden oder Schäden am Wohnraum entstanden sind. Solche offenen Forderungen des Vermieters können mit Hilfe der Kaution nach dem Auszug ausgeglichen werden.
Im Normalfall sollten Sie das eingezahlte Geld allerdings ungeschmälert zurückerhalten. Selbst kleinere Mängel sind kein Grund, die gesamte Kautionszahlung zurückzuhalten. Sie haben ein Anrecht auf die Auszahlung und können diese zur Not jederzeit einklagen. Zudem ist Ihr Vermieter gesetzlich dazu verpflichtet die Kautionssumme auf einer Bank für Sie anzulegen, sodass Sie nach Ende des Mietverhältnisses auch die Zinsen bekommen können, die über die Jahre auf Ihrem Geld gewachsen sind.
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| uwe/ 05
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